Ö1 Podcast

Seit 2020 wird der steirische herbst von einem Ö1 Festivalpodcast begleitet, der die Künstler:innen und Autor:innen zu den Themen des Festivals befragt. Hier können Sie alle Episoden nachhören.

steirischer herbst ’25
Never Again Peace

Die 58. Ausgabe des steirischen herbst stand unter dem Motto „Never Again Peace“ und versprach eine Rückkehr zu den antifaschistischen Wurzeln des Festivals. Das Motto war wesentlich mehr als eine provokante Parole und offenbarte im Programm seine literarischen Wurzeln. Von Ernst Tollers (titelgebendem) „Nie wieder Friede“ als Puppentheater über immersive Elemente in der zentralen Gruppenausstellung „BAU“ bis zu Performances, die wie immer an den wesentlichen Veranstaltungsorten der steirischen Landeshauptstadt stattfanden: Im Ö1 Festivalpodcast „Hört, hört! Festivals mit Ö1“ tauchte die Redaktion in acht Episoden in das Festivalgeschehen in Graz ein, begleitete Performances und Gruppenausstellung und reflektierte Thema und Werke mit Kulturschaffenden, die am heurigen Festival beteiligt waren.

(Quelle: Ö1)

Never Again Peace
„Kunst & Politik ist okay – Kunst als Politik weniger“ mit Ekaterina Degot
„Puppentheater kann auch anders“ mit Helga Lázár
Bunt, crazy und fantasievoll – das herbstkabarett mit Charlotte Gash und Zaid Alsalame
The Great Resignation mit Franz von Strolchen
Im BAU mit Senior Kuratorin Pieternel Vermoortel und Künstler Haim Sokol
MONO(i)DIALOGUES mit Nástio Mosquito
Und wer erbt das Haus? Mit Theater im Bahnhof und Das Planetenparty Prinzip

steirischer herbst ’24
Horror Patriae

Emmerich Kálmáns Leben als „Phantom Of The Operetta”; die Lieblingslieder von Adolf Hitler, Mao Zedong, Slobodan Milošević und Josef Stalin als Performance; ein Konzertabend, bei dem Kinder das Publikum in den Schlaf singen; ein History Hike im Modehaus Kastner & Öhler … Von 19. September bis 13. Oktober widmete sich der steirische herbst ’24 dem Begriff des Vaterlandes. Ein Zwitterwesen aus dem lateinischen horror vacui (Schrecken der Leere) und amor patriae (Liebe zum Vaterland) prangt als monströses Motto über dem heurigen Festival für zeitgenössische Kunst und problematisiert den Begriff.

Ö1 begleitete den steirischen herbst ’24 in seinem neuen Festivalpodcast „Hört, hört! Festivals mit Ö1“ mit acht Episoden, bot einen Überblick über das Programm, berichtete aus Graz von Performances und Ausstellungen und reflektierte über das Thema mit am Festival teilnehmenden Kulturschaffenden.

(Quelle: Ö1)

Folge 1: Überblick
Folge 2: Ekaterina Degot über die Gruppenausstellung
Folge 3: Augustin Maurs
Folge 4: herbstkabarett
Folge 5: Assaf Gruber
Folge 6: Felix Hafner
Folge 7: Thomas Verstraeten
Folge 8: Nikolay Karabinovych

steirischer herbst ’23
Humans and Demons

Wie lang haben wir wegen des Klimawandels noch Zeit bis zum endgültigen Kollaps? Wie stark verändert künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt? Wie lang wird der Ukraine-Konflikt die Welt beschäftigen, und welche Probleme kommen, so er jemals endet, danach auf uns zu? Wie konsequent kann Europa die Leichen von Geflüchteten, die auf dem Boden des Mittelmeers zu liegen kommen, ausblenden? Lässt sich der Tonus in der medialen Berichterstattung noch um eine Schraube nach oben drehen? Und was passiert dann?

Ö1 begleitet den steirischen herbst ’23 wieder mit einem Festivalpodcast, bietet einen Überblick über das Programm, berichtet aus Graz von Performances und Ausstellungen und reflektiert über das Thema mit am Festival teilnehmenden Kulturschaffenden.

(Quelle: Ö1)

Ausblick auf den steirischen herbst ’23
Giacomo Veronesi im Gespräch
Ekaterina Degot im Gespräch
Pavel Braila im Gespräch
Stefanie Sourial & Barbara Juch
Demon Radio
Submarine Frieda

steirischer herbst ’22
A War in the Distance

Nach einem ersten, durchaus lang andauernden Schreckensmoment hat es sich Österreich in altbewährter Gemütlichkeit eingerichtet. Die Gesellschaft harrt, aufmerksamer als sonst, aber doch ruhig, fast stoisch abwartend der Dinge, die da kommen mögen. Bis dahin genießen wir das uns bekannte Wohlstandsleben. Unser emotionaler und geistiger Schutzschirm ist aktiv. Der steirische herbst ’22 holt die Diskrepanz zwischen Front, Freiheit und Frieden zurück in das kollektive Bewusstsein und stellt sie ins Zentrum des heurigen Festivals.

Im Ö1-Festivalpodcast präsentieren wir künstlerische Blickwinkel auf sichtbare und unsichtbare Bedrohungen und die daraus resultierende ästhetische Verarbeitung. Wir bieten einen Überblick über das Programm des heurigen Festivals, berichten aus Graz von Performances und Ausstellungen. Im Gespräch mit am Festival teilnehmenden Kulturschaffenden, Künstlern und Kuratorinnen erkunden wir, inwiefern die Front in unserer Gesellschaft angekommen ist, wie in anderen Teilen der Welt mit Situationen dieser Art umgegangen wird und ob die drohende Gefahr vielleicht doch ein paar Lösungsansätze bietet, die genützt werden können – und müssen.

(Quelle: Ö1)

Ekaterina Degot über „Ein Krieg in der Ferne“
Ming Wong und die Pingpong-Diplomatie
„Ich bin ein großer Freund von Friede Freude Eierkuchen“ mit manuskripte-Herausgeber Andreas Unterweger und Schriftsteller Max Höfler
„Palais Schloßberg“: Betongold für den Weltuntergang mit Theater im Bahnhof
„Kartographie der Lücke“ über das Flüchtlingslager Wagna
Shiva Feshareki beim musikprotokoll ’22
Boris Nikitins „Versuch über das Schweigen“

steirischer herbst ’21
The Way Out

Die kollektive Erfahrung der letzten Monate hat die Gesellschaft geprägt und lässt nur vorsichtig in die Zukunft blicken. Der steirische herbst ’21 nimmt die aktuelle Situation zum Anlass für eine Gegenbewegung: radikal nach draußen, ins Freie, in die Menge, vielleicht sogar in die Masse; aber auch hinaus aus der institutionellen Blase, in der sich Kunst, insbesondere die Avantgarde, bewegt.

Im Ö1 Festivalpodcast wird diese Bewegung in Gesprächen mit Künstler:innen, die am aktuellen Festival teilnehmen, reflektiert. Was ist an öffentlichem Raum während der Pandemie verloren gegangen? Wie lässt er sich (wieder) einnehmen, und welche Rolle spielt die Avantgarde in diesem Prozess? Und in welchen Situationen hat man das Gefühl, „raus zu müssen‘? Wohin überhaupt? Gespräche mit Künstlerinnen und Grafikern, mit Denkerinnen und Performern begleiten akustisch durch das Festival; der Musiker Manfred Engelmayr steuert ein Bouquet an eigens komponierten Soundstücken bei.

(Quelle: Ö1)

Performance mit Radieschen: Das Künstlerkollektiv G.R.A.M im Gespräch mit Anna Soucek
Schwank über Bodenversiegelung: Das Theaterkollektiv Die Rabtaldirndln im Gespräch mit Ulli Leitner & Anna Soucek
Ein Denkmal für Simone Weil: Thomas Hirschhorn im Gespräch mit Christine Scheucher
Sinnestäuschungen und Wahrnehmungsfehler: Der Künstler Peter Schloss im Gespräch mit Anna Katharina Laggner
Die Seuche als Brennglas: Doron Rabinovici im Gespräch mit Christine Scheucher
Die Ironie der Avantgarde: Der Kurator David Riff im Gespräch mit Anna Katharina Laggner
„Die breite Bevölkerung in Graz weiß es nicht“: Joachim Hainzl und Heimo Halbrainer im Gespräch mit Anna Katharina Laggner
Marlene Streeruwitz: Schreiben gegen den Stillstand
Konsumkritik als Opernperformance: Dejan Kaludjerovic im Gespräch mit Anna Soucek & Ulli Leitner

steirischer herbst ’20
Who’s Afraid of …

Im Zeichen der Pandemie verschränken sich soziale Isolation, Massenüberwachung, Verschwörungstheorien und die immer deutlicher werdenden ökonomischen Auswirkungen des Virus zu einem Zustand der Beklemmung. Der steirische herbst reagiert auf diese Gemengelage mit der Ergänzung durch ein Medienformat namens Paranoia TV. Der Ö1 Podcast Who’s Afraid of … nimmt diese Einladung über die Reflexion der Logik des Verdachts auf und fragt nach den Verwundbarkeiten von Künstler:innen und Autor:innen und deren Verhältnissen zu diversen Bedrohungsszenarien.

Im Spannungsfeld zwischen persönlicher Erfahrung und künstlerisch-erzählerischer Reflexion bohren die Ö1 Kulturjournalist:innen Petra Erdmann und Thomas Edlinger nach. Können wir – angesichts des Virus – nicht einmal mehr uns selbst trauen? Kann man sich gegen Krisenerfahrungen immunisieren? Wie kommt man mit einer als unheimlich empfundenen Zukunft klar? Wie ansteckend ist Paranoia, und wer profitiert von ihr? Wie lassen sich die neuen Ängste zwischen Lockdown und Verharmlosung künstlerisch bearbeiten?

(Quelle: Ö1)

Folge 1: Gelatin
Folge 2: Lulu Obermayer
Folge 3: Thomas Geiger
Folge 4: Anna Witt
Folge 5: Lisz Hirn
Folge 6: Akinbode Akinbiyi
Folge 7: Judith Schalansky
Folge 8: Robert Pfaller
Episode 9: Kathrin Röggla
Folge 10: DJ Electric Indigo
Folge 11: Klaus Kastberger
Folge 12: Claudia Beiser
Folge 13: Ingo Niermann
Folge 14: Josef Dabernig
Folge 15: Milo Rau
Folge 16: Catrin Bolt
Folge 17: Susanne Sachsse