Presse

In der Presse

„Diese Arbeiten lassen sich erst einmal auf den nicht nur in Europa grassierenden Rechtspopulismus und dessen Formulierungen ein, um sich, dann doch gegen ihn stellen zu wollen.“
Camera Austria International, Dezember 18 über die Arbeiten zu Volksfronten


„Unter dem Motto „Volksfronten“ positioniert sich der steirische herbst unter der neuen Leitung von Ekaterina Degot konsequenz gegen rechts.“
Theater der Zeit, Dezember 18


„Diese Berichterstattung zeugt nicht nur davon, welche Strahlkraft der herbst für Graz als Kunststandort tatsächlich aufweist, sondern beweist auch, wie schnell es gehen kann, mit einer Kunstaktion internationale Bedeutung zu erlangen, wenn dafür die richtige Bühne zur Verfügung steht.“
Kulturzeitung 80, November 18


„Kunterbunt wie es das Leben oder eben auch allegorische jiddische Volksmärchen erzählen: Von der Gerechtigkeit und der Begierde, von der Wahrheit und der Politik, der Wirtschaft und den Machenschaften. Kurz von allem, was von Kunst an Erklärung von und zu allem eben erwartet wird. Großartig!“
tanz.at, 14.10.18 über Touching on Everything von Michael Portnoy


„Portnoy spielt aber nicht nur die Begriffe und Ideen gekonnt gegeneinander aus, er tut dies mit den überzeichneten Mitteln postdramatischer Performances - und kreiert so einen Abend, der zum Lachen genauso wie zum Nachdenken anregt. Mit eine der besten herbst- Theaterproduktionen der letzten Jahre.“
Kronen Zeitung, 14.10.18 über Touching on Everything von Michael Portnoy


„Mit ihrem "Volksfronten"- Programm hat Degot feines Gespür für den Diskussionsbedarf über die politischen Polarisierungen der Gegenwart bewiesen und dem Festival damit offenbar auch neues Publikum erschlossen.“
Kleine Zeitung, 13.10.18


„Bleibt das herbst-Team aber seinen Ideen von der Repolitisierung, der Öffnung nach außen und der guten Vermittlung treu, kann man in den kommenden Jahren wohl viel Spannendes erwarten.“
Kronen Zeitung, 13.10.18


„Was ist das für eine Musik? Gespeist von unzähligen Eingaben. Die Kategorien gut und schlecht scheinen wirkungslos. Ist sie ernst oder ironisch. Fremd und doch seltsam vertraut. Eine Irritation.“
Deutschlandfunk, 8.10.18 über „Land der Musik“ – ein Neujahrskonzert von Christian von Borries


„Es sind deutliche Spuren, die der steirische herbst unter der neuen Intendanz von Ekaterina Degot im Grazer Stadtbild hinterlässt. Waren die letzten Jahre stark von einer Hermetik, einem Drinnen, geprägt, gibt es jetzt wieder eine klare Stellungnahme zur Sichtbarkeit des Festivals für alle Grazer. Schon die Eröffnung war ein Umzug, der einen Teil der Stadt durchmaß. Nun herbstet es beinahe in allen Bezirken der Stadt.“
gat.st, 26.9.18


„Vandevelde und seinem Dramaturgen Kristof van Baarle hat mit dieser minimalistischen performativen Vermittlung eine außergewöhnlich gelungene Verbindung mit verbal-poetischer Sichtbarmachung dramatischer Inhalte erreicht, ihre Wirkung vergrößert.“
tanz.at, 25.9.18 über Human Landscapes von Michiel Vandevelde


„Archeology and Ambivalence at Austria’s Steirischer Herbst Festival.“
MOMUS, 2.11.18 (Artikel in Englisch)


„Egal, wo ich durch Deutschland gehe, und jetzt Österreich, ich finde immer diese 90er Jahre Objekte; es gibt eine gemeinsame Geschichte, die in dieser Ästhetik noch immer sichtbar ist. Es ist so eine besondere Sprache, und ich sehe wirklich Faschismus in den Möbeln. Ich sehe etwas Böses: Es ist, als ob etwas, das ich als böse bezeichnen kann, in diesen Alltagsgegenständen liegt.“
studio international, 30.10.18 (Artikel in Englisch)


„Im Zuge der aktuellen neokonservativen Tendenzen ist es unter den Kuratoren üblich geworden, den Begriff "populär" als Gegenpart zu "national" neu zu definieren“.
Flash Art International, 24.10.18 (Artikel in Englisch)


„Going Both Fronts. Ekaterina Degot im Gespräch.“
BLOK Magazine, 19.10.18 (Artikel in Englisch)


„Welche Funktion kann eine zynische Kunst heute erfüllen, wenn die Realität ihre eigene zynische Selbstparodie geworden ist? Wenn uns die letzten Jahre etwas gelehrt haben, dann, dass die neue extreme Rechte mit ihrem Horrorkabinett aus grotesken Hauptfiguren völlig immun gegen Parodie ist.“
Kunstkritikk, 11.10.18 (Artikel in Englisch)


„Mehr als nur eine Rückkehr der Unterdrückten, die diesjährige Ausgabe des Festivals mit dem Titel "Volksfronten" - oder Volksfront, ein Schwank populistischer Slogans - will die beunruhigende Rückkehr repressiver Regime heute adressieren.“
Art Agenda, 9.10.18 (Artikel in Englisch)


„So spannend und fordernd war ein Neujahrskonzert schon lange nicht mehr.“
Kronen Zeitung, 9.10.18


„Unermüdlich nämlich stellt der engagierte Künstler das Programm seiner ‚Intelligence Party‘ vor, einer Partei, die einerseits die humanistische Forderung nach einem Wahlrecht auch für Ausländer fordert, andererseits diese Forderung mit rechten Argumenten, wie etwa der wahren Heimatliebe, unterfüttert. Paradoxer scheint es kaum zu gehen – und dennoch: in der Diskussion rund um den Postkolonialismus z. B. wird ‚Nationalismus als legitime antikoloniale Widerstandsbewegung‘ (Varela/Dhawan) immer wieder diskutiert. Dass der steirische herbst Widersprüche wie diese in unterschiedlichen Formen künstlerisch diskutiert, genau dieses macht ihn dieses Jahr so notwendig.“
Artmagazine, 8.10.18


„Um dem rechten Populismus etwas entgegen zu setzen, sollte Kunst sich neu erfinden.“
Politiken, 7.10.18 (Artikel in Dänisch)


„Heute, da die westliche Welt eine Re-Legitimation extremistischer Politik erlebt, bekommt das Festival ein neues Gefühl der Dringlichkeit.“
The Sidney Morning Herald, 5.10.18 (Artikel in Englisch)


„Der steirische-herbst-Parcours ‚Volksfronten‘ lotet in Graz die Abgründe des heimelig Heimatlichen aus“.
Kleine Zeitung, 5.10.18


„Wir unternahmen eine Kunst-Trip nach Graz“
Athinorama, 5.10.18 (Artikel in Griechisch)


„VOLKSFRONTEN, Steirischerherbst '18 – Wer sich hier desorientiert fühlt, hat den idealen Zustand der Erkenntnis erreicht.“
Reflektor M, 2.10.18


„Unter dem provokanten Titel Volksfronten setzt sich der steirische herbst (gegründet 1968) humorvoll mit Faschismus und Nationalismus auseinander. Graz ist die perfekte Kulisse für dieses Vorhaben.“
Metropolis M, 2.10.18 (Artikel in Niederländisch)


„My Favourite Things. Steirischer Herbst 2018 – Volksfronten.”
BLOK Magazine, 1.10.18 (Artikel in Englisch)


„Festival in Graz nimmt sich ’unserer kleinen Faschismen’ an.”
Newsweek Polska (Artikel in Polish)


„Wir haben einem gelungenen Neustart beigewohnt, die Zeichen für 2019 und die Zeit danach stehen gut.“
Fazit, Oktober 18


„Ein so faszinierender wie berührender Einblick in die Biegsamkeit von Identitäten und Selbstbildern in einer globalisierten Gegenwart.“
Kleine Zeitung zu Nicoline von Harskamps „Mein Name ist Sprache“, 29.9.18


„Unter dem Titel Volksfronten werden die historischen Bedingungen, die die 'kleinen Faschismen' in einem zunehmend fremdenfeindlichen Mittel- und Osteuropa widerspiegeln, mit neu in Auftrag gegebenen Installationen von 30 Künstlern und Gruppen in der Stadt, Performances, Symposien und Podiumsdiskussionen betrachtet.“
Ocula, Asien/Pazifik-Region, Interview mit Ekaterina Degot, 29.9.18 (Artikel in Englisch)


„Swastikas werden zerstört: Japanischer Künstler wühlt in Österreich auf.”
BBC Russia, Russia, 29.9.18 (Artikel in Russisch)


„Ahogy próbáljuk összerakni a dolgokat – Steirischer Herbst, Graz.”
Artportal, Hungary, 29.9.18 (Artikel in Ungarisch)


„'Hier war ich noch nie' ist eine intime Miniatur, die das Genre Theater auf unspektakuläre Weise imposant erweitert. Man steuert im dritten Gang auf das schillernde Abenteuer Alltag zu.“
Salzburger Nachrichten zu Theater im Bahnhof „Hier war ich noch nie“, 28.9.18


„Vorher meist als Theaterfestival bekannt, hat sich der steirische herbst unter der Leitung seiner ersten nicht-deutschsprachigen Direktorin, als internationales Kunstereignis neu erfunden.”
The New York Times, USA, 28.9.18 (Artikel in Englisch)


„Willst du einen Putsch inszenieren? Eine Revolution? Graz, die opulente Hauptstadt der Steiermark – im Süden Österreichs – zweitgrößte Stadt nach Wien, lädt zum künstlerischen Aufstand ein.” 
Libération, Frankreich, 28.9.18 (Artikel in Französisch)


„Volksfronten, so lautet der provokante wie programmatische Titel des Festivals Steirischer Herbst, das vergangene Woche unter der Leitung der neuen Intendantin Ekaterina Degot in Graz eröffnet und sich damit zugleich als hochpolitisches Kunstereignis neu erfunden hat. (...). Verblüffend ist, wie dicht sich das Programm der Newcomer-Intendantin, die in Russland geboren ist, mit den Gegebenheiten vor Ort verwebt, wie lokale und universelle Bedeutungen einander durchdringen, mal leise und flüchtig, mal steinern und monumental (…).” 
Der Freitag, Deutschland, 27.9.18


„Ekaterina Degot als neue Intendantin des Steirischen Herbstes zeigt in ihrer ersten Ausgabe unter dem Titel 'Volksfronten' politische Kunst.”
3sat Kulturzeit, Deutschland, 27.9.18


„Der Herbst verstrickt das Publikum also in die eigenen Widersprüche und stellt die Frage, wie bequem man es sich schon gemacht hat.“
Falter, 27.9.18


„Der Künstler und auch die Intendantin des Festivals, Ekaterina Degot, wurden für 'Withdrawing Hitler' hart angegangen. Für Degot ist das ein Zeichen, dass das Programm der diesjährigen Ausgabe den Zahn der Zeit trifft. In der Eröffnungsrede betont sie, dass das diesjährige Thema 'Volksfronten' die Menschen in ihren Gewohnheiten stören und bewusst provozieren soll. Deswegen findet ein großer Teil der diesjährigen Ausgabe des 'Steirischen Herbstes' im öffentlichen Raum statt.”
Der Spiegel, Deutschland, 27.9.18


„Milica Tomić präsentiert ihre neue Arbeit 'Exhibiting on a Trowel's Edge' im steirischen herbst in Graz.”
Radio Belgrade, Serbien, Interview mit Milica Tomic, 26.9.18 (Artikel in Bosnisch)


„Indem die Kunst in verschiedene Kontexte gesetzt wird, lädt das Festival, mit dem die ganze Stadt atmet, den Besucher immer wieder zum Nachdenken ein. So gewinnt die Ausstellung beim Betrachten der Aufführung neue Bedeutung, das Konzert klingt anders als das gerade gesehene, und das Wort wird radikaler, wenn es in einem Raum gesprochen wird, in dem es einmal verboten war.”
Delo, Slowenien, 26.9.18 (Artikel in Slowenisch)


„Kurator: 'Jede Kunst ist politisch'”
SVT, Schweden, Interview mit Ekaterina Degot, 25.9.18 (Bericht in Schwedisch)


„Der steirische herbst erobert die gesamte Stadt.“
Österreich, 25.9.18


„Ein Festival das den kollaborativen Geist seiner Gründer fortsetzt, auf internationale Weite und lokale Tiefe fokussiert.”
DOMUS, Italien, Interview mit Ekaterina Degot, 25.9.18 (Bericht in Italienisch)


„Mit ihr holt man sich nicht nur russisches Know-how an die Spitze dieses Festivals, das so nahe wie kein anderes an den inzwischen ja weit offenen Grenzen zum ehemaligen Ostblock liegt. Mit Degot legt man auch den Schalter dieses traditionellerweise für alle Kunstsparten offenen Festivals um: Im Zentrum stehen anstelle von Theaterinszenierungen, die unter Degots Vorgängerin Veronika Kaup-Hasler das Markenzeichen des Festivals waren, neuerdings Kunstausstellungen.”
Basler Zeitung, Schweiz, 24.9.18


„Konstnärerna gör upp med Österrikes nationalistiska arv.” [Artists take on Austria’s nationalist heritage.]
SVT, Schweden, Interviews mit Henrike Naumann, Yoshinori Nina und Milica Tomić, 24.9.18 (Bericht in Schwedisch)


„Eine kleine Revolution brachte auch das erste Jahr ihrer Intendanz. Statt der früher überbordenden Hauptausstellung werden heuer auf ganz Graz verteilt gigantische, komplexe Installationen gezeigt, die vom steirischen herbst eigens in Auftrag gegeben wurden. Konzentration statt Masse. Das Konzept geht auf.”
news.orf.at, 24.9.18


„Das wohl durchaus in Eile zusammengestellte erste Programm muss noch nicht allen Ansprüchen gerecht werden. Immerhin sind in den vergangenen Jahren vergleichbare Experimente – was politische Wachsamkeit der Kunst oder Interdisziplinarität angeht – auf größeren Bühnen wie der Documenta oder der Berliner Volksbühne bei der Kritik durchgefallen. Nicht ausgeschlossen, dass nun in Graz, im kleineren Maßstab, das gelingt, wofür Kassel, Berlin oder Athen noch nicht bereit waren.”
Süddeutsche Zeitung, Deutschland, 23.9.18


„In seiner Neuauflage und einer Präsentation vorwiegend von Auftragsarbeiten gelingt es dem steirischen Herbst ideologisch aufgeladene Momente von Historizität und ihre Einschnitte in die Gegenwart aufzugreifen und dabei einen Schnitt durch die Stadttopologie zu wagen, der das Potential von Kunst als Trope der Recherche mit all ihren Verstörungsmechanismen forciert.” 
artmagazine.cc, 23.9.18


„Das Wiedersehen mit den slowenischen Konzepttotalitaristen von Laibach war die Überwindung jedes Höhenmeters wert.”
Der Standard, 22.9.18


„Das Programm wurde gestrafft und mit dem Schwerpunkt auf Eigenproduktionen reduziert, der Habitus des Festivals präsentiert sich deutlich kantiger und politischer als zuletzt.”
Wiener Zeitung, 22.9.18


„Der von Intendantin Ekaterina Degot und ihrem Team für ihren ersten steirischen herbst kuratierte 'Volksfronten'-Parcours setzt sich aus verschiedenen Beiträgen zusammen. Es sind durchwegs kluge Statements zu aktuellen politischen Entwicklungen.”
Kronen Zeitung, 21.9.18


„Schönheit und Schrecken, Betroffenheit und Humor treffen hier aufeinander. In einer großartigen Horror-Heimatfilm-Installation des Performanceduos Kozek Hörlonski etwa, an das mit Medienkünstler Alexander Martinz an idyllischen Österreichwerbung-Plätzen Filmszenen voll unheimliche Psychopathen, Vampiren, Zombies gedreht hat.”
Die Presse, 21.9.18


„Am Eröffnungsabend des steirischen herbst in Graz trat die umstrittene slowenische Gruppe Laibach auf und trug mit ihrer unvergesslichen Darbietung dazu bei, die europäischen Faschismen kritisch zu hinterfragen.”
Večer, Slowenien, 21.9.18 (Artikel in Slowenisch)


„steirischer herbst untersucht die Rolle der Kunst im Rechen Umfeld.” 
SVT, Schweden, Interviews mit Ekaterina Degot, Lars Cuzner und Ivan Novak, 21.9.18 (Bericht in Swedish)


„Der steirische herbst ist in der Stadt.”
RTV SLO, Slowenien, Interviews mit Ekaterina Depot und Ivan Novak, 21.9.18


„Eine mutige Entscheidung (...).”
Athinorama, Griechenland, 20.9.18


„Es ist ein Festspiel wie es ein Kurator für Kunst macht (…) wenn eine Stadt für drei Wochen so erkundet wird, glaub ich, wird das aufgehen.”
Deutschlandradio, 20.9.18