Space, Time and Material: Trajectories between Science and Art
Symposium
Foto: Michael Hoch
Wie können die in physikalischen Forschungsprozessen gewonnenen Erkenntnisse und Daten, die wir mit unseren Sinnen oftmals nicht unmittelbar erfassen können, in musikalische und audiovisuelle Formen und Dramaturgien übersetzt werden? Welchen Vorstellungen von Zeit und Raum folgen Wissenschafter:innen und Künstler:innen bei der Erforschung des Mikro- und des Makrokosmos? Mit welchen Worten und Erzählungen versuchen sie, ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen zu beschreiben, weiterzugeben und zu diskutieren?
Die Initialzündung für das Symposium Space, Time and Material: Trajectories between Science and Art lieferte eine Exkursion zur SciArt Dialogue Week 2026 ans CERN, an der acht Lehrende, Forschende und Studierende aus den Bereichen Musikwissenschaft, Kunstwissenschaft, Philosophie, Physik und Religionswissenschaften der Universität Graz teilgenommen haben. Der dort begonnene, inspirierende Dialog wird nun in Graz fortgesetzt. In dem Workshop What Does „Thinking Outside the Box“ Really Mean? zeigt Pablo Garcia Tello Wege auf, die helfen, eingeschliffene Denkmuster zu verlassen.
Eine Veranstaltung der Universität Graz (Institut für Kunst- und Musikwissenschaft und interdisziplinärer Schwerpunktbereich „Wahrnehmung: Episteme, Ästhetik, Politik“ der Geisteswissenschaftlichen Fakultät)
In Kooperation mit ORF musikprotokoll, art@CMS/ORIGIN, CERN – European Organization for Nuclear Research (mit den Experimenten ATLAS – A Toroidal LHC ApparatuS, ALICE – A Large Ion Collider Experiment, CMS – Compact Muon Solenoid, LHCb – Large Hadron Collider beauty sowie IdeaSquare – Innovation Space am CERN), Kunstuniversität Graz (Institut 11 Bühnengestaltung), Florida State University und RMIT University