< rotor > Zentrum für zeitgenössische Kunst
Eine Parabel über Enden und Anfänge, die wir noch nicht kennen, Teil 2: Das kolossale Landtier

Ausstellung

Die Ausstellung gehört zu einem thematischen Bogen, der sich auf mythologische Wesen bezieht, die in verschiedenen Zeiten und Kulturen erscheinen. Sie begleiten Transformation, bringen Vertrautes ins Wanken und können dazu ermuntern, sich auf Ungewissheit und Wandel einzulassen. Die Reihe ist von einem Vortrag des Philosophen Báyò Akómoláfé inspiriert.

Der zweite Teil befasst sich mit einem Wesen, das in mythologischen Erzählungen als gewaltiges Landtier erscheint – bei Akómoláfé ist es Behemoth, der in Landschaften führt, zu Infrastrukturen, in Körper und in die dichten Verwicklungen menschlicher und nicht menschlicher Beziehungen.

Die künstlerischen Beiträge der Ausstellung bewegen sich zwischen Schwere und Transformation, zwischen Erdung und Übersättigung, zwischen Ordnung und karnevalesker Auflösung. Das Landtier wird als Auslöser von Druck, Trägheit und Widerstand aufgefasst, aus denen heraus sich andere Formen der Relation, des Handelns und des Wahrnehmens ableiten lassen.