KULTUMUSEUM Graz
TOHUWABOHU. Stille & Gewalt (Gott hat kein Museum – Auswahl zwei)

Ausstellung

TOHUWABOHU – Chaos ist ein Bilderzyklus zum Alten Testament vom renommierten Grazer Architekten Eilfried Huth. Dass der mittlerweile 96-Jährige auch kontinuierlich Maler war, ist wenigen bekannt. Die 36 Bilder, die 2007 entstanden sind, übersetzen Geschichten von Gewalt in der Bibel ins Bild; sie wurden noch nie en bloc ausgestellt. Fast 20 Jahre später sind ihre Themen aktueller denn je. In der Abteilung „Fundamentalismus“ von Gott hat kein Museum – Auswahl zwei finden diese Werke einen prominenten Ort in diesem Ausstellungsherbst.

Sie bilden den Pol zu den stillen Bildinterventionen von Elisabeth Gschiel, die ebenfalls ausgebildete Architektin ist. Auch sie thematisieren Gewalt, doch die Künstlerin möchte diese brechen – mit der Methode genähter Bilder. Dabei beschwört sie die Stille, das fast nicht Sichtbare und das Ornament. Ihre Bilder finden sich im Kontext von Heiligen Büchern und sakralen Räumen, ihre Objekte in jenem der Zerstörung der Welt.

Eine Kooperation im Rahmen des steirischen herbst ’26