QL-Galerie
Andrea Scrima
Loopy Loonies: Attempts at a Late-Capitalist Moral Philosophy

Ausstellung

Seit zehn Jahren arbeitet Andrea Scrima an den Loopy Loonies, einem Zyklus von Zeichnungen, in dem unter anderem Kleckse, Sprechblasen, animierte Buchstaben und andere comicartige Figuren ein visuelles Vokabular bilden. Parallel dazu schreibt Scrima eine Serie von Texten mit dem Titel A Look in the Mirror: Attempts at a Late-Capitalist Moral Philosophy.

Vor dem Hintergrund von Krieg und gesellschaftlicher Spaltung erscheinen Wörter wie NO, EWWW, OWWW oder EEEK als Ausdruck von Dissens, Ekel, Schmerz oder Angst. Es entsteht ein soziopolitischer Werkkomplex, der Themen wie Sprachmissbrauch und moralische Ambivalenz, mediale Abstumpfung und Empathie in einer von multiplen Krisen geprägten Zeit künstlerisch und literarisch auslotet.

Eine Kooperation im Rahmen des steirischen herbst ’25