Transborders ist ein künstlerischer und dokumentarischer Rückblick auf das transdisziplinäre, viertägige Fest der Künste, das Ende August unter dem Motto „Fluxus am Fluss“ entlang der österreichischen Grenze zu Slowenien bis hinauf zum Dreiländereck zwischen Österreich, Slowenien und Ungarn stattfand. Im Ausstellungsdisplay sind neben Dokumentationen unter anderem Adaptionen und Artefakte der umgesetzten künstlerischen Arbeiten zu sehen. Im Pavelhaus wird ein ergänzendes und weiterführendes Ausstellungsformat präsentiert, das neben einer dokumentarischen Ebene auch neue Inhalte vermittelt. Das Festformat verband permanente Installationen, Interventionen, Happenings und Performances, die innerhalb von 72 Stunden an unterschiedlichen Orten im öffentlichen Raum entlang der Mur und der Kutschenitza stattfanden. 100 Jahre nach der Festlegung der neuen Grenzen Österreichs im Vertrag von St. Germain interessieren sich die Transborders-Künstler*innen für die Realität an den internationalen Landes- und Kulturgrenzen und in den Köpfen der Menschen. Insbesondere das Thema Sprache spielt im Gesamtprojekt eine wichtige Rolle, da dieses speziell in dieser Grenzregion immer wieder auch mit Formen von Diskriminierung verbunden ist.

5.10.2019–29.2.2020

Ausstellung

Mi–Sa 12:00–17:00

Eintritt frei 

Eröffnung: 4.10., 18:30 

Künstler*innen: Ren Aldridge, Nataša Berk, Christian Eisenberger, Anita Fuchs, Vania Geier, Tina Glavič Novak, Timon Hozo, IRWIN, Julia Jost, Slobodan Kajkut, Victor K.gli feat. Steinhauser Teréz, Kleft, Philomena Lauprecht, Tisa Neža Herlec, Edith Payer, Mark Požlep, RESANITA, Ren. Stessl, Maja Smrekar, Rene Vremec, Markus Waitschacher, Markus Wilfling und andere 
Kuratiert von Elisabeth Fiedler, Filomeno Fusco und David Kranzelbinder
Ausstellungsdisplay: Studio Magic

Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark in Kooperation mit Pavelhaus