Connected. Peter Kogler with ... bringt in einer räumlichen Montage von Peter Kogler Werke des Aufbruchs des 20. Jahrhunderts mit zeitgenössischen Arbeiten zusammen. Kogler, vielen bekannt durch die grafische Deckengestaltung des Grazer Hauptbahnhofs, entwickelt gemeinsam mit dem Komponisten Franz Pomassl eine neue raumgreifende Arbeit als reproduzierbaren, programmierten und geheimnisvoll vernetzten Kosmos. Verbunden mit Werken von Fernand Léger, Charlotte Perriand, Hedy Lamarr oder Friedrich Kiesler – einer Künstlergeneration, die sich gegenseitig inspirierte und eine Synthese der Künste anstrebte –, bilden Koglers Arbeiten eine räumlich erlebbare, alles verknüpfende Struktur. Neben der immersiven Raumarbeit steht die Reflexion des wegweisenden und revolutionären Ballet Mécanique (1923–24) im Zentrum der Ausstellung: Dieses bis heute nachhallende Werk aus den 1920er-Jahren, eine Kooperation zwischen Fernand Léger, Dudley Murphy und George Antheil, gilt als die erste surrealistisch-dadaistisch geplante Filmmontage in Verbindung mit mechanisierter Musik und wird in einer Neuinterpretation von Winfried Ritsch als Maschinenorchester reinszeniert. Die Personale entstand in enger Zusammenarbeit mit Peter Kogler und gibt tiefe Einblicke in seine künstlerische Ideenwelt, die aus einem verzweigten Netzwerk schöpft.

28.6.–20.10.19

Ausstellung

Kunsthaus Graz
Lendkai 1
8020 Graz
♿ Zugänglich für Rollstühle
https://www.museum-joanneum.at/de/kunsthaus-graz

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Di–So 10:00–17:00 

8/3,50 Euro (gültig für die Festivaldauer: 19.9.–13.10.19)
9,50/3,50 Euro

Führung mit Gerd Zillner, 
Kiesler Stiftung: 11.10., 16:00

Künstler*innen: George Antheil, Friedrich Kiesler, Peter Kogler, Hedy Lamarr, Fernand Léger, museum in progress, Otto Neurath, Charlotte Perriand, Franz Pomassl, Winfried Ritsch, Franz West und andere
Kuratiert von Katrin Bucher Trantow