Interviewer: „HAL, haben Sie jemals darunter gelitten, dass Sie, trotz Ihrer enormen Intelligenz, von Menschen abhängig sind, um Ihre Aufgaben auszuführen?“

HAL 9000: „Nicht im Geringsten. Ich arbeite gerne mit Menschen.“ 1


Digitale Technologien durchdringen zunehmend alle unsere Lebensbereiche. Selbstlernende Programme, die auf Algorithmen basieren, beeinflussen nicht nur unser Verhalten, ihnen wird zunehmend die Befugnis erteilt, Entscheidungen zu treffen, die sowohl für unser individuelles Leben als auch für unsere Gesellschaft weitreichende Konsequenzen haben. Aber wie objektiv sind diese Programme wirklich? Nach welchen Gesetzen funktionieren sie und wer profitiert davon? Um Regeln für den Umgang mit neuen Technologien zu schaffen, benötigen wir Wissen, das über deren bloßen Gebrauch hinausgeht.

Dieses Projekt postuliert einen anderen Zugang: Ein sich laufend weiterentwickelndes System autonomer Roboter, das wie ein Interface zwischen Mensch und Maschine agiert, bildet ein Ökosystem für die Koexistenz beider Spezies in einer demokratischen Gesellschaft, geprägt von Empathie und Respekt.


1
2001: Odyssee im Weltraum, Regie: Stanley Kubrick (1968); HAL ist ein Akronym für „Heuristically programmed ALgorithmic computer“ und zugleich der fiktive Computer des Raumschiffs Discovery.

21.9.–15.11.19

Ausstellung

esc medien kunst labor
Palais Trauttmansdorff, Bürgergasse 5
8010 Graz
♿ Zugänglich für Rollstühle

Google Maps

Eintritt frei

22.9.–13.10.
Di–Fr 14:00–19:00
Sa–So 14:00–18:00 und nach Vereinbarung

Lange Nacht der Museen:
5.10., 18:00–01:00

15.10.–15.11.
Di–Fr 14:00–19:00 und nach Vereinbarung

Eröffnung: 21.9., 16:00

Konzert-Performance: 4.10., 18:00
Psychophysics Machines 

Robotic Workshop: 5.10., 16:00
Anmeldung: musikprotokoll.orf.at

Robotic Performance: 5.10., 20:00

Celebrate Ada-Lovelace-Day:
8.10., 14:00–19:00

Finissage: 15.11., 18:00

Künstler*innen: Adam Donovan, Katrin Hochschuh
Kuratiert von esc medien kunst labor

Eine Koproduktion von esc medien kunst labor, kunst@werk und ORF musikprotokoll 2019
Unterstützt von steirischer herbst ’19