Die Dynamik von Macht und gesellschaftlichem Widerstand prägt die jüngste Geschichte der Ukraine. Der Filmemacher und Autor Oleksiy Radynski präsentiert im Gespräch mit Herwig G. Höller eine Auswahl von Filmen, die zwischen 2013 und 2020 entstanden sind. Darunter sind politische Dokumentationen über die Ursprünge der putinistischen Konterrevolution im Land sowie archivarische und beobachtende Filme, die implizit die westliche Komplizenschaft mit Russlands neokolonialen Bemühungen thematisieren.

Oleksiy Radynski ist ein Filmemacher und Essayist mit besonderem Interesse an sozialen und politischen Konflikten. Seine Filme wurden unter anderem bei den Internationalen Filmfestspielen Rotterdam; den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen; den Docudays IFF, Kyjiw; DOK Leipzig; den Kurzfilmtagen Winterthur; dem Institute of Contemporary Arts, London; e-flux, New York, SAVVY Contemporary, Berlin, und dem International Studio & Curatorial Program, New York, gezeigt. Im Jahr 2008 war er Mitbegründer des Visual Culture Research Center, einer Initiative für Kunst, Wissen und Politik. Er war 2019–20 BAK-Stipendiat an der basis voor actuele kunst, Utrecht.

Herwig G. Höller ist Journalist, Kunstkritiker und Slawist. Er unterrichtet an der Universität Graz und beschäftigt sich für die Austria Presse Agentur insbesondere mit der Ukraine sowie mit Russland. Er lebt in Wien.

13.10., 17:00


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Eintritt frei

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