Xenia Koghilaki
Slamming Unplugged (2024)
Tanzperformance
Foto: Pinelopi Gerasimou für Onassis Stegi
Moshen ist ein Hardcore-Tanzstil, bei dem Körper gegeneinanderschieben und aufeinanderprallen. In ihrer Choreografie setzt sich Xenia Koghilaki mit dieser Subkultur auseinander und zeigt die Konfrontation, Energie, aber auch die Kooperation zwischen sich gemeinsam bewegenden Körpern. Die drei Tänzerinnen übertragen die Praktiken des Moshpits auf die Bühne und oszillieren dabei zwischen Wut und Sanftheit, Rohheit und Vertrauen, Schmerz und Zärtlichkeit. Sie verstehen diese Begriffe nicht als Gegensätze, sondern als miteinander verknüpfte Elemente.
Zur Ausstellungseröffnung aktiviert Koghilaki den Außenraum des leer stehenden Lokals am Griesplatz. Als energiegeladenes, schweißtreibendes Ritual interveniert Slamming Unplugged in die (Geräusch-)Kulisse des Ortes und sucht nach dem Vergnügen in der Rebellion.
Xenia Koghilaki (1990, Athen, Griechenland) ist eine Tänzerin und Choreografin. In ihrer Arbeit erforscht sie die ästhetischen, politischen und sozialen Dimensionen sich bewegender Körper. Ihre Arbeiten wurden international in Institutionen und auf Festivals präsentiert, darunter: Tanztage Berlin; Onassis Stegi, Athen; Sophiensæle, Berlin; ImPulsTanz, Wien; OKTOBERDANS, Bergen; Santarcangelo Festival und Kalamata International Dance Festival. Als Tänzerin arbeitete sie unter anderem mit Kat Válastur, Chto Delat und der Hellenic Dance Company zusammen. Koghilaki war Stipendiatin der Programme DanceWEB und ARTWORKS SNF. Sie lebt in Athen und Berlin.
Produziert von Onassis Stegi
Residency-Unterstützung: BIT Teatergarasjen im Rahmen des Programms Transmissions
Uraufführung bei Onassis Dance Days 2024, Athen
Unterstützt durch das Onassis Stegi Touring Program
Mit freundlicher Unterstützung der Energie Graz