LIGNA
Freiheitsplatz (2025)
Performance
LIGNA, Freiheitsplatz (2025), Performance, Foto: steirischer herbst / Johanna Lamprecht
Foto: Dajana Lothert
LIGNA, Freiheitsplatz (2025), Performance, Foto: steirischer herbst / Johanna Lamprecht
Auf dem Weg vom Freiheitsplatz ins Schauspielhaus erkunden die Teilnehmer:innen von LIGNAs Audio-Performance wechselnde politische Systeme und einen umstrittenen Freiheitsbegriff. Sie erleben, wie Räume Macht und kollektives Handeln formen. Durch Klang, Bewegung und räumliche Übergänge reflektiert die Performance die Möglichkeiten und Grenzen von Freiheit als gemeinsame Erfahrung. Der Freiheitsplatz – 1918 und 1938 in Freiheitsplatz umbenannt – spiegelt unterschiedliche Vorstellungen von Freiheit als Selbstbestimmung oder Unterwerfung wider. Nur wenige Schritte weiter kann das Theater Freiheit auf der Bühne verkörpern – sofern dies erlaubt ist.
LIGNA (gegründet 1997) besteht aus den Medien- und Performancekünstlern Ole Frahm, Michael Hueners und Torsten Michaelsen. In Performances, urbanen Interventionen und Installationen erforschen sie die Handlungsmöglichkeiten sich zerstreut und temporär assoziierender Kollektive. Ihre Arbeiten wurden bei Einrichtungen und Festivals gezeigt wie HAU, Berlin; Kampnagel, Hamburg; Mousonturm, Frankfurt am Main; Tanz im August, Berlin; Theater der Welt und Zürcher Theater Spektakel. LIGNA erhielt unter anderem den Tabori Preis 2017. Die Mitglieder leben in Hamburg und Frankfurt am Main.
In Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’25
In Kooperation mit Schauspielhaus Graz