Pedro Gómez-Egaña
Night at Dawn (2025)
Pedro Gómez-Egaña, Night at Dawn (2025), Installationsansicht, mit freundlicher Genehmigung des Künstlers, Foto: steirischer herbst / kunst-dokumentation.com
Pedro Gómez-Egaña, Night at Dawn (2025), Installationsansicht, mit freundlicher Genehmigung des Künstlers, Foto: steirischer herbst / kunst-dokumentation.com
Pedro Gómez-Egaña, Night at Dawn (2025), Installationsansicht, mit freundlicher Genehmigung des Künstlers, Foto: steirischer herbst / kunst-dokumentation.com
Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers
Pedro Gómez-Egañas Installation bezieht sich auf den Vorkriegsroman schlechthin, Thomas Manns Der Zauberberg (1924). Manns Figuren sind vor dem Lauf der Geschichte in ein Alpensanatorium geflohen, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Gómez-Egaña denkt den Zauberberg neu als kulissenhaften Raum und häusliche Schutzhülle. Sie wirkt, als ob sie das Individuum vor feindlichen Kräften behüten sollte, wird jedoch durch unheimliche, radikale Schnitte durchbrochen, die die brüchige Wirklichkeit von heute symbolisieren. Die Besucher:innen können einen Berg besteigen, um eine ungewohnte Lesehaltung einzunehmen und den Innenraum als Panorama zu betrachten.
Pedro Gómez-Egaña (1976, Bucaramanga, Kolumbien) ist ein Künstler, der immersive Räume schafft, die sich mit der Ökonomie der Aufmerksamkeit auseinandersetzen und die Wahrnehmung des Publikums verändern. Gómez-Egaña hat künstlerische Forschungsprojekte beim Goldsmiths, University of London, dem Kunstnernes Hus, Oslo, und weiteren Einrichtungen geleitet. Seine Arbeiten wurden zuletzt unter anderem gezeigt bei: Staatliche Kunsthalle Baden-Baden; MUNCH, Oslo; Opernhaus Oslo; Yarat Contemporary Art Space, Baku; Istanbul Biennale; Contour Biennale, Mechelen; Performa, New York; Kochi-Muziris Biennale. Er lebt in Oslo.
In Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’25
Mit freundlicher Unterstützung des Office for Contemporary Art Norway (OCA)