Carla Åhlander und Gernot Wieland
The Archeology of Absence (2025)
Carla Åhlander und Gernot Wieland, The Archeology of Absence (2025), Ortsspezifische Intervention, Ausstellungsansicht, mit freundlicher Genehmigung der Künstler:innen, Foto: steirischer herbst / kunst-dokumentation.com
Carla Åhlander und Gernot Wieland, The Archeology of Absence (2025), Ortsspezifische Intervention, Ausstellungsansicht, mit freundlicher Genehmigung der Künstler:innen, Foto: steirischer herbst / kunst-dokumentation.com
Carla Åhlander und Gernot Wieland, The Archeology of Absence (2025), Ortsspezifische Intervention, Ausstellungsansicht, mit freundlicher Genehmigung der Künstler:innen, Foto: steirischer herbst / kunst-dokumentation.com
Mit freundlicher Genehmigung der Künstler:innen
Eine Kindheit in der österreichischen Provinz der 1970er war nicht nur mit Langeweile, sondern auch mit viel latenter Gewalt verbunden. Gernot Wieland thematisiert diese Erfahrung in der oberen Dienstwohnung der Polizei im BAU, in der offensichtlich zuletzt eine Familie mit Kind lebte. Mit Carla Åhlander schlägt er eine „Archäologie der Abwesenheit“ vor, bei der das Fehlen von materiellen Indizien oder Überresten in einer archäologischen Stätte ebenso bedeutsam sein kann wie ihr Vorhandensein. Die verschiedenen Elemente der Installation reflektieren die Überschneidungen zwischen Wielands Leben und dem eines imaginären Kindes, das wenig Spuren hinterlassen hat.
Carla Åhlander (1966, Lund, Schweden) ist eine Künstlerin, die häufig mit fotografischen Serien arbeitet. Indem ihre ruhigen Bilder sowohl Machtstrukturen als auch scheinbar triviale Dinge erforschen, verleihen sie ihren Sujets neue Bedeutungen. Dabei enthüllen die Fotos unter der Oberfläche verborgene Erinnerungen und Geschichten. Ihre Arbeiten wurden zuletzt unter anderem im KH Künstler:innenhaus Bremen (2024 und 2022); im Belmacz, London (2024, 2022, und 2021–22); beim B-LA-M Festival, Berlin (2024); im HilbertRaum, Berlin (2021), und im SCOTTY, Berlin (2021), gezeigt. Åhlander lebt in Berlin.
Gernot Wieland (1968, Horn, Österreich) ist ein Künstler, der mit Text, Video und Lecture-Performances arbeitet und auf subtile Weise die Komplexität des Lebens in unserer säkularen Gesellschaft thematisiert. Seine Werke wurden zuletzt unter anderem gezeigt bei: Berlin Biennale (2025); KH Künstler:innenhaus Bremen (2024); Argos Centre for Audiovisual Art, Brüssel (2023); Castello di Rivoli, Turin (2023) und KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin (2022). Wielands Film The Perfect Square (2024) wurde für die 74. Berlinale und das First Look 2024, Museum of the Moving Image, New York ausgewählt. Er lebt in Berlin.
In Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’25
Vermittlungsangebot
22.9., 9:00
Workshop mit Gernot Wieland