Künstler*innen Grand Hotel Abyss

Ariel Efraim Ashbel (1982, Tel Aviv) ist Theatermacher. Seine Aufführungen sind visuelle Spektakel, die ein breites Spektrum historischer, politischer, theoretischer und popkultureller Referenzen miteinander verknüpfen. Ashbel kooperiert auf der Basis von Kompositions- und Sampling-Techniken mit Freund*innen, um interdisziplinäre Konstrukte an der Schnittstelle von Theater, Tanz, Musik und Installation zu realisieren. Ariel Efraim Ashbel lebt in Berlin.

Alexander Brener und Barbara Schurz
Alexander Brener (1957, Almaty, Kasachstan) ist Schriftsteller und Performance-Künstler. Er ist einer der wichtigsten Vertreter des Moskauer Aktionismus der 1990er Jahre und wurde vor allem durch seine legendären, radikalen und oft ikonoklastischen Interventionen bekannt, mit denen er den kunsthistorischen Kanon und die Einstellung des Publikums infrage stellte. Er ist auch Autor zahlreicher Gedichtbände und mehrerer Romane, die er oft in Zusammenarbeit mit Barbara Schurz schrieb.
Barbara Schurz (1973, Klagenfurt, Österreich) ist Künstlerin und Aktivistin. Ihre Performances und Zeichnungen, die oft in Zusammenarbeit mit AlexanderBrener entstehen, thematisieren die Grenze zwischen Kunst und Politik aus einer aktivistischen Perspektive. Alexander Brenerund Barbara Schurz sind ständig unterwegs und leben zurzeit in Zürich.

Cibelle Cavalli Bastos (1978, São Paulo) ist interdisziplinäre*r Künstler*in, unabhängige*r Forscher*in, Musiker*in und arbeitet mit mehreren Avataren und in verschiedenen Medien wie Performance, Installation, Skulptur, Sound Art, Text und Video. Cavalli Bastos dekonstruiert Gender-Binarität, hinterfragt Vorstellungen von Identität und lebt in Berlin, London und São Paulo.

Keti Chukhrov / Guram Matskhonashvili
Keti Chukhrov (1970, Sochumi, Georgien) ist Kunsttheoretikerin, Philosophin, Dramatikerin und Performerin. Ihre dramatischen Gedichte und Theaterstücke erforschen den Zusammenbruch zwischenmenschlicher, sozialer und sexueller Beziehungen und der Sprache in einem postsozialistischen, posthumanistischen Zeitalter. Sie sind Ausdruck ihrer philosophischen Auseinandersetzung mit Performance-Theorien und dem spätsowjetischen Marxismus. Keti Chukhrov lebt in Moskau und London.
Guram Matskhonashvili (1989, Tiflis) ist Dramatiker, Filmemacher, Journalist und Kritiker. Er ist Autor und Regisseur mehrerer Theaterstücke, die sich mit Menschenrechten, Transgender-Themen sowie der gesellschaftlichen und räumlichen Ordnung von Städten beschäftigen. Guram Matskhonashvili lebt in Tiflis.

Jasmina Cibic (1979, Ljubljana) ist eine Künstlerin, die ein breites Spektrum von Medien wie Film, Skulptur, Performance und Installationen nutzt. Ihre orts- und kontextspezifischen Arbeiten, die oft in Kooperation mit Architekt*innen, Wissenschaftler*innen und anderen Spezialist*innen entstehen, beschäftigen sich mit Formen von Soft Powerim Tourismus, in der Architektur und bildenden Kunst. Jasmina Cibiclebt in London.

Gegenpositionen (Eduard Freudmann, Thomas Geiger, Marlene Haring, Elizabeth Ward)
Eduard Freudmann (1979, Wien) ist ein Künstler, dessen Praxis Installationen, Interventionen im öffentlichen Raum und Performances umfasst. Seine Arbeiten beschäftigen sich oft mit Erinnerungspolitik und insbesondere mit der Erinnerungspolitik des Holocaust, wie sie in Familiengeschichten zum Ausdruck kommt und die er mit einer transdisziplinären, recherchebasierten Herangehensweise untersucht. Eduard Freudmann lebt in Wien.
Thomas Geiger (1983, Lörrach, Deutschland) ist ein Künstler, dessen Praxis auf performativen und skulpturalen Herangehensweisen beruht, mit denen er die Überschneidung von öffentlichen und privaten Räumen untersucht. Mit bruchstückhaften, performativen Formaten, die das Publikum zur Partizipation und Mitarbeit einladen, hinterfragt er gängige Vorstellungen von Kunstinstitutionen und Kunst im öffentlichen Raum. Thomas Geiger lebt in Wien.
Marlene Haring (1978, Wien) ist eine Künstlerin, deren Installationen, Performances und Interventionen die gesellschaftliche Konstruktion bestimmter Orte und Ereignisse infrage stellen. Indem sie fiktive Institutionen erfindet und sich in gesellschaftliche Routinen einfügt, hinterfragt sie auch die ihnen zugrunde liegende Körperpolitik. Marlene Haring lebt in London.
Elizabeth Ward (1977, Detroit) ist Choreografin und Performerin. Ihre Arbeiten beziehen sich auf das Ballett, ohne selbst Ballett zu sein, und untersuchen – oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen – dessen Potenzial als emanzipatorische Praxis, um die Bewusstwerdung in antifaschistischen Kämpfen zu fördern. Elizabeth Ward lebt in Wien.

Jeremy Deller (1966, London) ist ein Künstler, der die Grenzen der Kunst überschreitet, indem er mit und in größeren gesellschaftlichen Kontexten – insbesondere der Populärkultur – arbeitet. In seinen groß angelegten Reenactments, Filmen, Kunstwerken im öffentlichen Raum und partizipatorischen Projekten entsteht ein monumentales Bild der heutigen Gesellschaft und vor allem des Vereinigten Königreichs mit seiner rigiden Klassenstruktur. Jeremy Deller lebt in London.

Bojan Djordjev / Goran Ferčec
Bojan Djordjev (1977, Belgrad) ist Regisseur und Theatermacher. Er erforscht kollektive Autorschaft, das postdramatische Theater sowie das politische und künstlerische Erbe der Linken. Dadurch wird das Theater für ihn zu einem Instrument, um aktuelle Fragen der Ökonomie, Politik sowie der Kritischen Theorie und Kunsttheorie zu behandeln. Bojan Djordjev lebt in Belgrad.
Goran Ferčec (1978, Koprivnica, Kroatien) ist Autor, Dramaturg und Theatermacher. Seine Prosatexte, theoretischen Schriften und Essays der vergangenen Jahre beschäftigten sich mit der gesellschaftlichen Transformation des postjugoslawischen Raums sowie mit den Subjektivitäten und Auseinandersetzungen, die diese Transformation, insbesondere für die Arbeiterklasse, mit sich brachte. Goran Ferčec lebt in Zagreb.

Elmgreen & Dragset – Michael Elmgreen (1961, Kopenhagen) und Ingar Dragset (1969, Trondheim)– sindein Künstlerduo, das seit 1995 an der Schnittstelle von Installation, Architektur und Performance zusammenarbeitet. Mit Sinn für trockenen Humor kritisieren sie in ihren Arbeiten die Rolle des Publikums und die Bedingungen von Partizipation. Elmgreen & Dragset leben in Berlin.

Ian Hamilton Finlay (1925, Nassau, Bahamas – 2006, Edinburgh, Schottland) war Dichter, Schriftsteller, Künstler und Gärtner. Sein vielgestaltiges Werk umfasst Postkarten, Bücher, Drucksachen, Stein- und Holzskulpturen, Installationen und Garten-Environments. Ein durchgängiges Merkmal von Finlays Werk ist die Beschriftung von Objekten, in der sich die Konkrete Poesie der Moderne mit klassizistischen Bezügen verbindet.

Jule Flierl (1982, Berlin) ist Vokalistin und Tänzerin. Sie produziert „Stimmtänze“, die die Bewegungen des Körpers und des Gesichts mit den nonverbalen Geräuschen, die der Körper erzeugt, verbinden und entkoppeln. In ihren aktuellen Arbeiten, deren Themen von den Anfängen des Stimmtanzes bis zum Extraktivismus während des Kalten Krieges reichen, interpretiert und mobilisiert sie historische Dokumente neu. Julie Flierl lebt in Berlin.

Giorgi Gago Gagoshidze (1983, Kutaisi, Georgien) ist Künstler und Filmemacher. Im Mittelpunkt seiner Praxis steht das bewegte Bild, insbesondere die politischen Aspekte seiner Produktion und seine gesellschaftspolitischen Kontexte. Giorgi GagoGagoshidze lebt in Berlin.

Riccardo Giacconi (1985, San Severino Marche, Italien) ist ein Künstler, dessen Praxis oft auf historischen Recherchen beruht und der die Komplexität narrativer Formen erforscht. In seinen Filmen, Performances und Installationen untersucht er Verwerfungen und Grenzverschiebungen in der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Riccardo Giacconi lebt in Mailand.

Grupa Ee (gegründet 2003 in Ljubljana) ist ein unabhängiges Design-Kollektiv, dem Mina Fina, Damjan Ilić und Ivian Kan Mujezinović angehören. Ihre Auftraggeber*innen im Kulturbereich sind Theater, Galerien, Museen und Verlage. Die experimentelleren Arbeiten des Kollektivs bewegen sich zwischen Design und künstlerischer Intervention. Grupa Ee ist in Ljubljana ansässig.

Jakob Lena Knebl und Markus Pires Mata
Jakob Lena Knebl (1970, Baden, Österreich) ist eine Künstlerin, die mit Installationen, Textilien, Skulpturen, Performances, Film und Fotografie arbeitet. Ihre Praxis hat oft einen kuratorischen Aspekt, der ihre eigenen Arbeiten mit denen von anderen verknüpft. Sie beschäftigt sich mit der Konstruktion und dem Genderaspekt von Identität in Kunst und Design und erforscht deren Transformationspotenzial. Jakob Lena Knebl lebt in Wien und Berlin.
Markus Pires Mata (1969, Linz, Österreich) ist DJ und Modedesigner. Er ist Gründer eines Fashionlabels, das klassische europäische Herrenmode mit globalem Street Style verbindet, um Looks für alle Geschlechter zu kreieren. Als DJ das_em richtet Mata queere Microclubbing Nights aus, die radikal unterschiedliche Musikgenres mischen. Markus Pires Mata lebt in Linz und Wien.

Daniel Mann und Eitan Efrat
Daniel Mann (1983, Tel Aviv) ist ein Filmemacher und Wissenschaftler, dessen Arbeiten die Zirkulation von Bildern im Kontext von Kolonialismus und bewaffneten Konflikten untersuchen. Mann kombiniert in seinen Filmen Archivdokumente und gefundenes Filmmaterial mit Fiktionen, Mythen und historischen Anekdoten, um die Konstruktion von politischen Narrativen zu erforschen. Er lebt in London.
Eitan Efrat (1983, Tel Aviv) ist ein Künstler, der in den Bereichen Video, Film, Installation und Malerei arbeitet. Seine oftmals kooperative Praxis beschäftigt sich damit, die Wirkungsweisen bewegter und unbewegter Bilder und die Beziehungen des Publikums zur Geschichte zu interpretieren. Eitan Efrat lebt in Brüssel.

Oscar Murillo (1986, La Paila, Kolumbien) ist ein Künstler, dessen großformatige Gemälde und Installationen, bei denen Texte und recycelte Materialien zum Einsatz kommen, oft orts- und kontextspezifisch sind. Murillo untersucht in seinen Arbeiten aktuelle Fragen, die den transnationalen Kapitalismus, Arbeit und Migration sowie Darstellungsweisen betreffen. Er lebt an unterschiedlichen Orten.

Erna Ómarsdóttir und Valdimar Jóhannsson
Erna Ómarsdóttir (1972, Reykjavík) ist Tänzerin und Choreografin. Seit 2008 arbeitet sie mit dem Komponisten und Musiker Valdimar Jóhannsson (1976, Ísafjörður, Island) zusammen. Gemeinsam entwickeln sie düstere, mystische Performances, in denen sich Absurdität und Horror in das Erzählen von Geschichten mischen. Erna Ómarsdóttir und Valdimar Jóhannsson leben in Reykjavík.

Boris Ondreička (1969, Zlaté Moravce, Slowakei) ist Kurator, Künstler, Autor und Sänger. Neben seiner Tätigkeit als Kurator hält Ondreička Lecture Performances, in denen er die Untiefen der veränderlichen poetischen Beziehung zwischen dem geschriebenen und gesprochenen Wort und dem Bild auslotet. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit nihilistischen, okkultistischen und anarchistischen Denkweisen sowie mit ökologischen Fragen. Boris Ondreička lebt in Bratislava.

Manuel Pelmuş (1974, Bukarest) ist Tänzer, Künstler und Choreograf. Er entwickelte eine neue Vorstellung von der Rolle der Performance im Umfeld der bildenden Kunst und arbeitet im Ausstellungskontext oft mit andauernder physischer Präsenz. Dabei nutzt er die Strategie des Enactments und den menschlichen Körper als Medium und Mittel, um die Beziehung des Körpers zur Erinnerung und zur Konstruktion von Geschichte zu erforschen. ManuelPelmuş lebt in Oslo und Bukarest.

Michael Portnoy (1971, Washington, D.C.) kommt aus den Bereichen Tanz und Stand-up-Comedy. In seinen performativen Arbeiten nutzt er eine Vielzahl von Medien wie partizipative Installationen, Skulpturen, Malerei, Texte, Theater und Video sowie kuratorische Herangehensweisen. Er verbiegt und verdreht Sprache und Verhalten und erzielt damit oft einen brutal komischen Effekt. Michael Portnoy lebt in New York.

Blanka Rádóczy / Vladimir Sorokin
Blanka Rádóczy (1985, Pécs, Ungarn) ist Regisseurin und Bühnenbildnerin. Sie entwirft für ihre Produktionen unbestimmte und doch konkrete Räume und arbeitet oft mit choreografischen Mitteln, um die Handlungsweisen ihrer Figuren zu gestalten. Sie interessiert sich dafür, überraschende Wahrnehmungsverschiebungen zu erzeugen, und strebt nach einer Umkehrung von Perspektiven – sowohl bei ihren Bühnenfiguren als auch beim Publikum. Blanka Rádóczylebt in Basel und Wien.
Vladimir Sorokin (1955, Region Moskau) ist Schriftsteller, Künstler und Dramatiker. Er ist einer der führenden Vertreter des Konzeptualismus in der russischen Literatur. Er spielt in seinem Werk mit verschiedenen Genres und Stilen, wobei er das Pathos des Sozialistischen Realismus und des klassischen russischen Romans gleichermaßen parodiert und Elemente der politischen Satire mit Schilderungen von Gewalt und Utopismus verbindet. Vladimir Sorokin lebt in Moskau und Berlin.

Hanna Rohn (1987, Linz, Österreich) ist Performance-Künstlerin und Sexualpädagogin. Rohns Arbeiten spielen mit kollektiven Vorstellungen von Körper und menschlichem Zusammenleben in einer zunehmend neoliberalen und durch den Zwang zum Glücklich- und Nettsein geprägten Gesellschaft. Die Künstlerin erzeugt überraschende Situationen, indem sie alltäglichen Gewohnheiten und Texten einen anderen Dreh verleiht. Hanna Rohn lebt in Graz.

Andreas Siekmann (1961, Hamm, Deutschland) ist ein Künstler und Kurator, der sich mit anhaltendem Interesse mit den komplexen Mechanismen des neoliberalen Kapitalismus und seinen verheerenden Auswirkungen auf politische und gesellschaftliche Strukturen auseinandersetzt. Seine Zeichnungen, Modelle, Videos, Ausstellungsprojekte und Arbeiten im öffentlichen Raum zeigen ironische Bilder von den Machtstrukturen und ökonomischen Verhältnissen, die unser heutiges Leben überdeterminieren. Andreas Siekmannlebt in Berlin.

Nedko Solakov (1957, Tscherwen Brjag, Bulgarien) ist ein Künstler, der seine Arbeiten dafür nutzt, um Geschichten immer auch mit einer Portion Humor und Ironie zu erzählen. Seine Zeichnungen, Gemälde, Performances und Installationen stellen kritische Fragen zu tiefsitzenden gesellschaftlichen Normen und Praktiken der zeitgenössischen Kunst. Nedko Solakov lebt in Sofia.

Andrei Stadnikov mit Vanya Bowden, Shifra Kazhdan und Dmitry Vlasik
Andrei Stadnikov (1988, Berdsk, Russland) ist Dramatiker, Theaterregisseur und Filmemacher. In seinen Stücken kombiniert und choreografiert er Performances, Sound-Art-Kompositionen und vorgefundene Textfragmente aus historischen und zeitgenössischen Quellen, die in Konstellationen präsentiert werden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind die bewegte Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert und die textbasierten Vorstellungswelten, die diese hervorgebracht hat. Andrei Stadnikov lebt in Moskau.
Vanya Bowden (1991, Tel Aviv) ist eine Bühnen- und Kostümbildnerin, die für Theater und Film arbeitet. In ihrer Arbeit interessiert sie sich besonders für die Verbindung von Praktiken des Theaters und des Museums. VanyaBowden lebt in Moskau.
Shifra Kazhdan (1973, Moskau) ist eine Künstlerin, die mit den Medien Text, Video und Installation arbeitet und regelmäßig mit Theatergruppen kooperiert. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Genderfluidität und queere Sexualität im postsowjetischen Zeitalter. Shifra Kazhdan lebt in Moskau.
Dmitry Vlasik (1982, Moskau) ist Musiker und Komponist mit den Schwerpunkten Perkussion und experimentelle Musik. Er wirkt oft an Theaterproduktionen mit. Dmitry Vlasik lebt in Moskau.

Theater im Bahnhof (gegründet 1989, Graz) versteht sich als zeitgenössisches Volkstheater. Das Ensemble recherchiert und schreibt seine eigenen Produktionen für die Bühne und den öffentlichen Raum. Sein Thema ist die österreichische Identität zwischen Popkultur und Tradition. Das Theater im Bahnhof ist in Graz ansässig.

Michiel Vandevelde (1990, Leuven, Belgien) ist Choreograf, Kurator und Autor. Politischer und künstlerischer Aktivismus ziehen sich wie ein roter Faden durch seine Praxis, die Choreografie, Diskurs und Performance umfasst. Er arbeitet sowohl in Kunstinstitutionen als auch außerhalb von ihnen. Michiel Vandevelde lebt in Brüssel.

Gernot Wieland (1968, Horn, Österreich) ist ein Künstler, der mit Text, Video und Lecture Performances arbeitet. Dabei verbindet er persönliche Geschichten sowie historische und wissenschaftliche Fakten mit fiktiven und historischen Erzählungen, um ein Gefühl des Unheimlichen zu erzeugen. Polemische Schwerpunkte seiner Arbeit sind zwischenmenschliche Machtverhältnisse und die Herrschaft der Spezies Mensch über den Rest der Welt. Gernot Wieland lebt in Berlin.

Jaśmina Wójcik (Warschau, 1983) ist eine bildende Künstlerin und Aktivistin, die mit Videos, Gemälden, Projekten im öffentlichen Raum und interaktiven Installationen arbeitet. Ihre Kunst bewegt sich zwischen Aktivismus und kreativer Arbeit mit lokalen Communities und beruht auf mehrstufigen Prozessen, die Möglichkeiten zur Partizipation bieten. JaśminaWójcik lebt in Warschau.

Zorka Wollny (1980, Krakau) ist eine Künstlerin und Komponistin, die vorwiegend mit choreografierten Performances und Konzerten arbeitet. Ihre Musik- und Theaterperformances entstehen in direktem Bezug auf politische, gesellschaftliche und architektonische Kontexte. Zorka Wollny lebt in Berlin.

Artur Żmijewski (1966, Warschau) ist ein Künstler, der in den Medien Film, Fotografie und Installation arbeitet und oft riskante soziale Experimente durchführt. Er beschäftigt sich häufig mit Traumata, verdrängten Geschichten und Themen, die in liberalen Demokratien tabuisiert sind. Artur Żmijewski lebt in Warschau.