Der steirische herbst feiert Jubiläum!

 

2017 feiert der steirische herbst seine 50. Ausgabe. Ergänzend zum Festivalprogramm werden daher Projekte speziell für die diesjährige Jubiläumsausgabe realisiert, die sich mit der umfassenden Geschichte des Festivals beschäftigen. Hier ein erster Ausblick auf den Auftritt und einige der in Arbeit befindlichen Produktionen zum Jubiläum. Weitere werden folgen.

Das Logo zum Jubiläum
Horst Gerhard Haberl – ehemaliger herbst-Intendant, Rektor der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken (HBKsaar) und Schöpfer der legendären Franz-Werbung für Humanic – konnte gewonnen werden, ein Logo für das Jubiläumsjahr zu entwerfen. Diesem werden Sie heuer immer wieder begegnen, es wird die Produktionen und Aktivitäten rund um das Jubiläum kennzeichnen.

Sonderausstellung im GrazMuseum
Als zentrales Projekt im Jubiläumsjahr zeigt das GrazMuseum in Koproduktion mit dem Festival eine Sonderausstellung zur Geschichte des steirischen herbst. Konzipiert von dem Grazer Künstler, Kurator und Journalisten Martin Behr, dem Leiter des GrazMuseum Otto Hochreiter und der Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Martina Zerovnik, in Zusammenarbeit mit dem Archivar des steirischen herbst Martin Ladinig wird die Ausstellung die gesellschaftspolitische Funktion des Festivals mit seinen Kunstaktionen, Skandalen und partizipatorischen Projekten vor dem Hintergrund ihrer Entstehungszeit in den Fokus rücken.

Publikation „herbst-Buch“ (Arbeitstitel)
Ergänzend zur Ausstellung im GrazMuseum konzipiert und gestaltet ein Team rund um Martin Behr weiters eine Sonderpublikation über zentrale Momente des steirischen herbst. In erzählerischen Essays und mit künstlerischen Beiträgen – u.a. von Peter Ablinger, Valie Export, Sonja Gangl und Peter Piller – ­wird die Geschichte des Festivals wiederaufleben, kritisch kommentiert oder aus neuer Perspektive betrachtet.

Weitere Sonderausstellung zum Jubiläum
Auch mit anderen Partnern aus dem Bereich der bildenden Kunst werden 2017 Sonderprojekte erarbeitet: So wird etwa die Neue Galerie Graz ihren reichhaltigen Fundus aus den Anfangsjahren des steirischen herbst, den „Trigon-Jahren“, aufarbeiten, das Künstlerhaus die legendäre Trigon-Ausstellung 1967 in Bezug zur Gegenwart setzen („trigon 67/17. ambiente nuove / post environment“). Im Kunsthaus Graz werdenArbeiten der Architekturszene dieser Zeit zu sehen sein („Graz Architektur. Rationalisten, Ästheten, Magengrubenarchitekten, Demokraten, Mediakraten“), während das HDA die 1967 behandelten Themen Ambiente/Environment einer Aktualisierung unterzieht.