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Kurzinhalte der Filme

Dokumentarfilmprogramm für Kinder und Jugendliche
10/10 - 16/10, Mo - Fr 09.00, Sa 14.00, So 11.00
Orte: Festivalzentrum & Kindermuseum Frida & freD

Lunars Bilder
Regie: Jean-Stéphane Sauvaire (F), 2000, 4’30’’
Lunar ist ein Junge aus Kolumbien. Er erzählt mit wenigen Worten und auf eine ganz besondere Weise von seinem Zuhause: dem Ort, an dem er und seine Familie, seine Freunde leben. Ein Porträt in Bildern.

Moon and the Wolfgirl
Regie: Sarah Domogala (NL), 2007, 15’30’’
Die zehnjährige Moon hat eine blühende Phantasie. Doch sie bleibt nicht nur beim Phantasieren, sie schreibt ihre Geschichten in Büchern auf. Moon erschafft eigene Welten mit mys-tischen Wesen, wie „Shadow“, einem Mädchen, das sich in einen Wolf verwandeln kann. Doch als Wolf ist Shadow unberechenbar …

Was nervt dich?
Regie: Katrin Rothe (D), 2007, 2’36’’
Die große Schwester, Mitschüler, Streit, Ärger oder laut ins Ohr brüllen – vieles kann ganz schön nerven. Doch zum Glück geht es einem nicht alleine so. Was andere Kinder richtig nervt und was sie dazu sagen, zeigt die Trickanimation auf Basis selbstgemalter Bilder.

Kindsein im Iran (To be a child in Iran)
Regie: Behrooz Karamizade (D), 2008, 11’
Wie kann man eine riesige Wassermelone von einem Teil der Stadt zum anderen transportieren – vor allem, wenn man selber nur ein Dreikäsehoch ist? Ein Karton muss her. In drei Teilen nimmt uns der Autor mit in den Iran und lässt uns an den ersten Schritten und Entdeckungen der Protagonisten teilhaben.
„‚Kindsein im Iran‘ ist nicht nur eine Geschichte über Kinder im Iran.
Es ist die Geschichte aller Kinder auf der ganzen Welt, die eintreten in die Welt der Erwachsenen.“ Behrooz Karamizade

Blue, Karma, Tiger
Regie: Mia Hulterstam, Cecilia Actis (S), 2006, 12’
Drei starke Frauen – drei begnadete Graffiti-Künstlerinnen. In der farbenprächtigen Trickfilm-Animation sprechen sie offen und eindrucksvoll über ihre Passion: Zeichen setzen, immer und überall, wo öffentliches Leben stattfindet. Damit brechen sie zwangsläufig nicht nur das Gesetz, sondern auch eine Männerdomäne. Verpackt in kunstvolle Bilder, haben die Graffitis meistens aber nur eine kurze Halbwertszeit. Die selbstbewussten Sprayerinnen, dargestellt als Knetfiguren, geben aufschlussreiche Einblicke in deren Lebensphilosophie und Arbeit.

I said I had a bad dream
Regie: Annika Ernst (S), 2008, 19’
In diesem Film treffen wir fünf Kinder im Alter zwischen dreieinhalb und acht Jahren, die alle miterlebt haben, wie ihre Mütter geschlagen wurden. Mithilfe von Erzählungen und selbst gemalten Bildern teilen die Kinder ihre Erfahrungen und Gefühle mit. Aufgenommen wurden die Gespräche in einem Frauenhaus in Stockholm.

Jugend-Zeit
Regie: Roland Steiner (DDR), 1978, 18’
Anke, Birgit und Katrin machen eine Ausbildung zur Rinderzüchterin mit Abiturabschluss. Die drei Mädchen leben in diesem Zeitraum im Internat. Reflektiert äußern sie sich zu Themen wie Zukunft, Berufs- und Familienplanung, schrecken aber auch nicht davor zurück, die jeweils andere kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Jugend-Zeit ... in der Stadt
Regie: Roland Steiner (DDR), 1979, 17’
Jugendliche stehen vor großen Entscheidungen, wenn es um ihre Lebensplanung geht. In der Gruppe diskutieren sie ihre Erwartungen ans Leben. Die Hoffnung auf ein besseres Leben als das der Eltern zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Gespräche. Da kann auch die Frage nach der Schrankwand in der ersten Wohnung eine heiße Debatte auslösen.

Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen
Regie: Anna Wahle (D), 2006, 10’
Was ist wirklich wichtig im Leben? Was macht einen glücklich? Welche Bedeutung hat Arbeit? Jugendliche von 12 bis 20 Jahren erzählen, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen, was sie glücklich machen würde und warum.

Raus aus seinen Kleidern
Regie: Corinna Schnitt (D), 1999, 8’
Sich in der eigenen Haut wohlfühlen – sich in den eigenen Kleidern wohlfühlen. Eine eigentlich ganz gewöhnliche Frau erzählt von einer ganz besonderen Kleiderordnung. Nämlich ihrer eigenen. Dabei geht es nicht um die Optik der zweiten Haut, sondern um das „Anfühlen“ der Stoffe und deren Sauberkeit und Frische. Welchen Stellenwert dieses Wohlfühlen in ihrem Leben hat, wird in ihrer persönlichen Bilanz verdeutlicht und verständlich.

Tom-in-the-city
Regie: Rebecca Haupt (D), 2008, 3‘40‘‘
Tom flaniert durch seinen Kiez und trifft Lisa, den Postboten und Opa Schulz. Doch irgendetwas ist anders neben Altbau und Büdchen dieser Tage. In dieser einzigartigen Filmcollage thematisiert Rebecca Haupt den sich rasant verändernden urbanen Raum im Zeitalter der Globalisierung. Wider den Gleichschritt und das Einerlei.

Reise zum Wald
Regie: Jörn Staeger (D), 2008, 6’52’’
In einer rasanten bis sanften Reise vom Stadtjungle bis in den Wald taucht man tief ein in die Materie aus Blatt und Holz. Buchstäblich sieht man oftmals den Wald vor lauter Bäumen nicht. Jeder kennt sie, jeder weiß, wie sie aussehen und wie sie riechen. Bäume sind immer und überall zu sehen, die manchmal grünen, manchmal gelben und manchmal kahlen „Weggenossen“.

12 Explosionen
Regie: Johann Lurf (A), 2008, 6’
Wien bei Nacht, wie es klingt und kracht. Johann Lurf zeigt eine Reihe bunter Explosionen, ohne Dialog oder sprachlichen Kommentar, in statischen Aufnahmen der schlafenden Großstadt: Spazierwege, Parkplätze, Autobahnbrücken. Jeder Knall, jeder Blitz rückt den Schauplatz in ein anderes Licht und spielt mit unseren Erwartungen. Wer hat was gehört? Und was gesehen?

Tom W.
Regie: Anna Wieckowska (PL), 2004, 28’
Tom ist 12 und lebt in Polen. Nach der Schule kümmert er sich um seine Familie: Jobs, der Umzug in eine neue Wohnung, Weihnachtsgeschenke besorgen. Alles kein Problem für Tom, wer sollte es auch sonst machen? Bei den restlichen Familienmitgliedern sieht es mit der Organisation des Alltags ganz anders aus.

Was tust du eigentlich?
Regie: Katrin Rothe (D), 2008, 5 x 2’30’’
„Wofür kämpfst du?“, „Was nimmst du dir für 2008 vor?“, „Was machst du gegen Gewalt?“ – In fünf kurzen dokumentarischen Episoden erzählen Menschen, woran sie glauben, von ihren Idealen, Träumen und Wünschen für die Zukunft. Kinder und Jugendliche illustrierten gemeinsam mit der Regisseurin Katrin Rothe die Antworten.